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Von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft - toto corde, tota anima, tota virtute

64. Laetare-Konzert

Kaum hatte das Ensemble die Bühne des bis zum letzten Platz gefüllten Theatersaals der Stiftsschule betreten, legten sie auch gleich schon los: Mit «Seven Nation Army» begeisterte die Studentenmusik gleich von Anfang an das Publikum. Dieses war zahlreich erschienen, was man nicht nur sehen, sondern auch am Applaus hören konnte. Lukas Meister, welcher dieses Jahr neu die Leitung der Studentenmusik von Marcel Schuler übernommen hatte, führt erfolgreich die Tradition der Feldmusik der Stiftsschule Einsiedeln  fort. 

Cum Anima Chor trifft auf Studentenmusik

Das war aber bei weitem nicht die einzige Neuerung des Abends, denn zum ersten Mal trat die Feldmusik gemeinsam mit dem Cum Anima Chor unter der Leitung von Adeline Marty auf. Diese einzigartige Zusammenarbeit wurde mit dem allseits bekannten «My Heart will go on» aus Titanic eingeleitet, worauf ein tosender Applaus folgte. Grosse Freude an der Zusammenarbeit hatte nicht nur das Publikum, sondern auch die Mitglieder der beiden musikalischen Ensembles: «Es ist sicher neu für uns, aber auch aufregend.», erklärt Carina Lanker, welche als Mitwirkende beim Cum Anima Chor das Geschehen miterlebte.

Die Maturandinnen und Maturanden verabschieden sich

Auf ihre ganz eigene Weise verabschiedeten sich Luzia Blum, Rex Kendall, Fabian Perner, Zoe Schönbächler und Janine Waldvogel: Zusammen spielten sie «Candyman» und «I will survive» und überreichten dem Leiter der Studentenmusik traditionsgemäss einige Abschiedsgeschenke. Dabei wurde an Witz natürlich nicht gespart: So erhielt Lukas Meister unter anderem einen Dirigierstock für das Gelingen weiterer «Meisterwerke» oder einige Dartpfeile zur «gezielten Anwendung bei Disziplinarmassnahmen» und für das Eliminieren von «störenden Faktoren».

Förderung von jungen Talenten

Während einige sich verabschiedeten, kam Deborah Züger, während ihrer Zeit an der Stiftsschule selbst in der Feldmusik, zurück an die Schule, wenn auch „nur“ für das Konzert. Bei einem Stück, das ursprünglich einmal Heavy Metal war und auch in diesem Sinne Metal! hiess, hatte sie die Möglichkeit, ihr Können als Dirigentin unter Beweis zu stellen. Auch sonst wurde die Förderung der individuellen Talente grossgeschrieben. So wurde auch während des Konzerts immer wieder auf besonderes Können hingewiesen.

Filmwelt und endlose Zugaben

Das Konzert schien sich nach einigen Songs aus verschiedenen Musicals wie «Sister Act: I will follow him», eine weitere Zusammenarbeit mit dem Cum Anima Chor, zu Ende zu neigen. Das Publikum zeigte sich damit aber ganz und gar nicht einverstanden, denn es wurde so lange geklatscht, bis das Ensemble eine Zugabe spielte. Wobei es nicht nur bei einer blieb, aber nach dem Lied «Tequila» neigte sich der musikalische Abend dann wirklich zu Ende.  Erneut wurde das Laetare-Konzert so auch seinem Namen gerecht, denn gefreut haben sich an diesem Abend alle.

Andrea Ruhstaller (4c)

Premiere beim Zusammenspiel (EA 04.04.2017)