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Von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft - toto corde, tota anima, tota virtute

EF BG - Kunstreise 2015 nach Padua und Venedig

Auf Rädern fahrende Bäume, ein Zimmer voller Schlüssel und roter Fäden, ein Riesenpool gefällt mit pinkfarbenem Wasser und rauchende, menschliche Gipsgenitalien. Solche Kuriositäten sind an der Biennale in Venedig selbstverständlich.

Tag 1
Noch nichts ahnend machten wir uns am Montag, dem 28. September, mit dem Zug auf nach Padua, einer Stadt ungefähr sechzig Kilometer von Venedig entfernt. Drei Ausrufe konnte man während unserer Zugreise durchgehend vernehmen: "Hahaha", "Nomnomnom" und "UNO". Bester Laune erreichten wir am späten Nachmittag unsere Unterkunft. Schon begann unsere künstlerische Weiterbildung: Nach einer informativen Videodarstellung Über das Lebenswerk Giottos bekamen wir die Gelegenheit, eines seiner bekanntesten Werke zu bewundern, nämlich die Innenbemalung der Cappella degli Scrovegni. Müde aber voller Eindrücke genossen wir zusammen die Vorzüge der italienischen Küche.


Tag 2
Gespannt und voller Entdeckungslust begaben wir uns am nächsten Morgen in die Wasserstadt Venedig. Nach einer längeren Fahrt mit einem typischen Vaporetto fanden wir uns am Eingang der Giardini der Biennale wieder und betraten kurz darauf das Ausstellungsgelände. Schon die ersten Eindrücke machten uns klar, dass wir uns gerade in eine völlig andere Welt begeben hatten. Um einen möglichst grossen Teil dieses Universums erfassen zu können, teilten wir uns in kleine Gruppen auf. Unzählige Länderpavillions waren auf dem Parkgelände verteilt. Jeder beherbergte eine eindrückliche Kunstinstallation. In der Gruppe diskutierten wir anschliessend unsere Impressionen und versuchten ihre Botschaft zu verstehen. Ein bisschen überwältigt, aber sehr beeindruckt, begaben wir uns nach Padua zurück und verbrachten einen Abend voll interessanter und anregender Gespräche.

Spontane künstlerische Darstellung von Lena, Viviane und Kathrin


Tag 3
Der darauf folgende Tag stand uns zur freien Verfügung. Wir beschlossen alle, dass Venedig auf alle Fälle noch einen Besuch wert war. Ob durch klassisches Sightseeing oder Spaziergänge durch versteckte Gässchen entdeckten wir diese wunderschöne Stadt für uns. Immer dabei waren auf unserer Kunstreise Bleistift und Skizzenblock um die besonders schönen Ecken Venedigs auch bildlich festzuhalten.


Tag 4
Am vierten Tag standen die Kunstinstallationen des Ausstellungsgeländes Arsenale an. Im Gegensatz zu den Gardini wurden die verschiedenen Kunstwerke in grossen, alten Fabrikhallen ausgestellt. Dieses Kunsterlebnis war, wenn denn überhaupt möglich, noch ein wenig intensiver als die Giardini: kaum hat man die Ausstellungsräume betreten, ist man Schlag auf Schlag mit verschiedensten Formen der Gegenwartskunst konfrontiert. Oft inspirierten die Objekte zum Nachdenken, doch blieben die meisten für uns Laien unverständlich. Nach intensiven sechs Stunden Aufenthalt traten wir erschöpft die Rückreise an. In Padua stiessen wir gemeinsam auf eine sehr gelungene Kunstreise an. Um den ganzen Abend abzurunden, liessen wir uns noch ein letztes Mal von der italienischen Küche verwöhnen.

Installation, Arsenale


Tag 5
Am Morgen vor der Abreise stand noch der Besuch einiger kultureller Köstlichkeiten in Padua an: In kleineren Gruppen besichtigten wir die Piazza della Ragione, das Baptisterium und die Basilica di Sant Antonio.
Mit genug Proviant und vielen neuen Eindrücken traten wir die Heimreise an.

Gruppenfoto der BG-Klasse 2015/2016

Diese Kunstreise war nicht nur in kultureller Hinsicht eine Bereicherung sondern bescherte uns sehr viele schöne gemeinsame Momente und liess uns als  BG-Klasse zusammenwachsen.
Unser spezieller Dank gilt Frau Rachel Stocker, die uns diese Reise ermöglicht und sie so wunderbar begleitet hat.

Kathrin Hunt, Svea Maeder, Viviane Maeder

Weitere Fotos finden Sie hier.